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Meine Arbeit

Ich arbeite hauptberuflich mit Literatur. Ich schreibe und bearbeite jede Art von Text – auf Honorarbasis oder aus eigenem Interesse heraus. Texte übersetzen, lektorieren, schreiben, lesen, veröffentlichen, das macht mir Freude. Meine Mutter stammt aus England, mein Vater aus Deutschland; ich bin zweisprachig aufgewachsen.

Spirituelle Literatur fördern

Eine geistige Strömung, die häufig "Spiritualität" genannt wird, gewinnt seit einigen Jahren an Bedeutung, und dies nicht erst seit der "spirituelle" Autor Eckhart Tolle mit einem anspruchsvollen religiös-philosophischen Buch vor wenigen Jahren einen Weltbestseller veröffentlicht hat.

Spiritualität wird meiner Meinung nach von vielen Menschen als etwas für Spezialisten betrachtet, als etwas für "spirituelle Menschen". Ich glaube, dass die fundamentalen Fragen, die von dieser geistigen Strömung gestellt werden, für alle Menschen von Interesse sind. Es geht letztlich darum, inneres Glück und inneren Frieden zu finden, ohne dabei von äußeren Umständen abhängig zu sein. Wer möchte das nicht?

Viele Texte aus dem spirituellen Bereich scheinen mir durch ihre teilweise geringe Verbreitung oder Tiefe oft die Funktion simpler Lehrbücher zu erfüllen. Sie werden von Menschen gelesen, die sich privat für Psychologie interessieren oder die sich weiterbilden wollen. Ich setze mich für eine sehr große Seriösität und Zugänglichkeit dieser Gedanken ein, um einen lebendigeren Austausch über die von Spiritualität aufgeworfenen Fragen zu schaffen.

Grundgedanken von Spiritualität

Die fundamentalen Gedanken von Spiritualität sind für mich folgende: Jeder Mensch ist essenziell gut, nicht böse, und trägt eine Art "göttliche Essenz" in sich, ohne jedoch gottgleich zu sein. Diese göttliche Essenz wird jedoch von jedem Menschen selbst auf die unterschiedlichste Weise untergraben und blockiert. Zerrüttungen und Blockaden werden dabei auch von Verletzungen aus der Vergangenheit und von einem bestehenden lebensfeindlichen Umfeld begünstigt.

Im Inneren erleben Menschen dieses Abgeschnittensein von ihrer grundlegenden Essenz oder Quelle als Trennung – von anderen Menschen, von sich selbst, von ihrer Berufung, von ihren materiellen Lebensgrundlagen oder sogar von ihrem Körper. Spiritualität will diese Trennung aufheben, jedoch nicht primär durch den Kampf gegen die Unterstützer der Trennung – seien sie nun die Politiker, die Eltern, die Elterngeneration, die Mächtigen, die Vergangenheit oder die eigenen inneren Zwiespälte und Monster –, sondern durch das Gegenteil: durch inneren Frieden. Innerer Frieden entsteht, wenn der Mensch das durch Konfrontation und Überlebenstrieb geschaffene eigene Ego, also die mit großem Druck und viel Aufwand gepflegte "Persönlichkeit", zugunsten eines authentischen Seins aufgibt.

Innerer Frieden bedeutet nicht, dass der Mensch antriebslos und passiv seines Schicksals harrt. Im Gegenteil kann sich ein Mensch durch die Verwirklichung seines inneren Friedens oft zum ersten Mal wirklich selbst befreien, und diese Freiheit schafft Raum für eine neue Art des Handelns. Beispielsweise kann sich der Glaube an eine psychologische Vorherbestimmtheit auflösen, nach der eine Person von seiner Kindheit und Jugend geformt wird und sich danach zwangsläufig nur in diesen engen Bahnen bewegen kann; oder es kann sich die Einordnung aller Menschen in die zwei Kategorien "Täter" oder "Opfer" auflösen.

Der Blick wird weiter

Was kann sonst noch passieren? Das Gefühl der Trennung und der Distanziertheit, die überall gefühlte Feindschaft kann sich auflösen. Der verengte Blick nur auf das Individuum kann sich auflösen. Die Vorstellung von einem ewigen Fortschritt, bei dem eine wohlwollende Wissenschaft oder politische Bewegung die individuellen Probleme eines jeden Menschen stellvertretend für ihn löst, kann sich auflösen. Bis zu einem gewissen Grad kann sich auch die tradierte Menschheitsgeschichte auflösen. Letztlich löst sich sogar die Zeit, wie wir sie kennen, auf.

Was bleibt ist dagegen ein sehr lebendiges, gegenwärtiges Grundgefühl, dass alles mit allem verbunden ist und dass alle Menschen mit allen Menschen verbunden sind; dass theoretisches und sprachlich vermitteltes Wissen Grenzen hat; dass es – trotzdem man von Schuld und Rache absieht – sehr wohl das Prinzip von Ursache und Wirkung gibt und dass jeder Mensch eine ihm innewohnende Energie und Mission hat, die ihn zur Selbstverwirklichung befähigt und berechtigt.

Diese Publikationsplattform will diesen Überlegungen durch erneute Veröffentlichung von Originaltexten und außerdem durch neue Übersetzungen und aktuelle Texte im Detail nachgehen. Sie dient auch als Werbeplattform für meine Arbeit als Autor, Journalist, Übersetzer, Lektor und Publizist. Ich arbeite gerne mit Menschen zusammen, und ich freue mich drauf!